Magenband
Das Magenband ist eine medizinische Behandlungsmethode um dem Abnehmenden den Gewichtsverlust zu erleichtern. Es handelt sich hierbei um eine invasive Operation.
Das Magenband wird auch auf englisch "gastric band" genannt. Es wird bei der Krankheit Adipositas eingesetzt. Adipositas ist die medizinische Umschreibung für krankhafte Fettsucht. Den Patienten war es vorher nicht möglich, durch normale Diäten, Trennkost oä. ihr Gewicht zu reduzieren.
Neben weiteren Methoden gehört das Magenband zur Gruppe der Adipositaschirurgie, das heißt, zur invasiven Behandlungsgruppe gegen krankhaftes Übergewicht.
Meist wird diese Methode eingesetzt, wenn durch andere Wege keine Gewichtsreduzierung erreicht werden konnte, da diese Methode natürlich ein Eingriff in den Körper darstellt.
Durch den Eingriff wird der Magendurchmesser reduziert, so kann wirklich dauerhaft eine Reduktion des Gewichtes erreicht werden. Der Vorgang dieser laparoskopischen OP ist, dass dass ein Silikonband um den Magenfundus geschlungen wird. Durch Auffüllen des Bandes mit Flüssigkeit mittels eines sogenannten "Ports" ist der Durchmesser veränderbar, was einen Vorteil darstellt, da dadurch garantiert ist, dass der Magen nicht wie durch eine Magenverkleinerung, dauerhaft und endgültig verkleinert ist.
Im Normalfall übernehmen deutsche Krankenkassen die anfallenden Kosten für das Magenband, wenn der Eingriff für sie nachvollziehbar ist. Dazu müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
- der BMI (Bodymaßindex = Körpermassezahl [zu berechnen: Masse/(Größe²]) des Patienten liegt bei mehr als 35-40, in Österreich wird die Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse erst ab einem BMI von 40 getragen.
- wenn eine Begleiterscheinung der Adipositas schon aufgetreten ist, wie beispielsweise Diabetes oder Erkrankungen der Gelenke.
- der Patient muss sich vorher Mühe gegeben haben, durch andere Wege sein Gewicht zu reduzieren, ist aber leider gescheitert.
- der Patient darf keinem erhöhten Risiko bei der Operation unterliegen.
- er selbst wünscht sich diesen Schritt und ist psychisch bereit dazu
Ist das Magenband dann operativ befestigt, ist eine Gewichtsreduzierung von durchschnittlich 16% zu erwarten, der Patient fühlt sich wohler in seiner Haut, somit ist das Magenband auch eine psychische Entlastung, Depressionen werden vermindert. Durch die Gewichtsreduzierung ist er natürlich bald in der Lage, Dinge zu tun, die vielleicht vorher nicht möglich waren, dadurch ist eine Steigerung der Lebensqualität ui erwarten. Durch diese psychische Entlastung schlafen viele Patienten, die ein Magenband tragen, viel besser nach dem Eingriff.
Zusammenfassend ist natürlich zu sagen, dass ein Magenband ein Eingriff in den menschlichen Körper ist, der wie jeder andere natürlich Risiken birgt. Doch durch diesen Schritt erhält der Patient durch das Magenband Lebensqualität zurück, durch das Abnehmen kann auch das eigene Leben verlängert werden, welches dann viel mehr genossen werden kann, da es leichter und freier ist von einer Last, die nicht nur köperlicher, sondern vor allem auch psychischer Natur ist.
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